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Belgien und Frankreich: Paris – Brügge oder vv

Duration: 14 Tagen
Price: Ab € 2149
Level: Entspannt
  • Die Schönheit des französischen Kanals und die flämische Geschichte

    Die Reise beginnt in Paris, nicht weit von “Notre Dame” entfernt. Wir folgen der Seine stromabwärts entlang dem Louvre und dem Eiffelturm nach Conflans. Von dort aus  fahren wir durch das Tal der Oise nach Compiegne. Schon seit dem Mittelalter war dieser Teil Frankreichs der Mittelpunkt des französischen Königreichs. Auf dem Programm steht ein Besuch zum Palast der französischen Könige. In diesem Gebiet gibt es viele Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg wie der “Clairière de l’Armistice”, wo französische und deutsche Generäle den Vertrag unterschrieben haben, der das Ende des 1.Weltkriegs besiegelte und das Péronne-Museum. Dann kommen wir in Belgien an, wo wir Doornik (Tournai) besuchen,  einst ein wichtiger Stopp für Pilger und Oudenaarde mit seinem glanzvollen Rathaus. Desweiteren steht ein Besuch nach Gent auf dem Programm. Dort erleben sie die Atmosphäre des alten Stadtkerns mit dem imposanten Belfort und der St. Baafs-Kathedrale. Der Zielhafen ist Brügge mit seiner pitorresken Innenstadt, die als eine der schönsten flämischen Städte gilt. Sie können hier eines der vielen Museen besuchen und die berühmte Brüsseler Spitze bewundern.

    Reiseplan Zwaantje : Paris – Conflans – Compiegne – Noyon –Péronne – Doornik – Oudenaarde –Gent – Brügge

    Reiseplan Fleur: Paris – Conflans – Compiegne – Noyon – St. Qentin – Cambrai – Doornik – Oudenaarde –Gent – Brügge

    N.B: Wir bieten Ihnen diese Reise in 2018 ab 18 Gästen mit zwei Reiseleitern an. Sie haben dabei täglich die Möglichkeit, an einer kürzeren oder an einer längeren Radtour teilzunehmen. 

     

  • Verfügbare Daten in 2018:
    Brügge – Paris (Fleur)
    Paris – Brügge (Fleur)
    Brügge – Paris (Zwaantje)
    Paris – Brügge (Zwaantje)
    Zuschlag Einzelzimmer auf Anfrage
    26 Mai
    9 Juni / 29 Sept
    12 Mai
    9 Juni
    € 2.249
    € 2.249 /  € 2.149
    € 2.249
    € 2.249

  • Schiff Zwaantje (24 Passagiere/ 12 Kabinen)                Premium

    Das Schiff “Zwaantje” ist ein 40 Meter langes Schiff, das max. 24 Passagieren komfortable Unterkunft bietet und unter niederländischer Flagge und Führung fährt. Auf dem Unterdeck befinden sich insgesamt 12 Außenkabinen: 10 Zweibettkabinen mit je 2 ebenerdigen Einzelbetten und zwei Kabinen mit je einem Doppelbett. Alle Kabinen verfügen über ein Badezimmer mit Dusche, Toilette und Waschbecken, ein Fenster (die beiden Kabinen mit Doppelbett haben ein etwas größeres Fenster, das sich zudem öffnen lässt) und individuell regulierbarer Klimaanlage. Auf dem Mitteldeck befindet sich der schöne klimatisierte Salon mit großen Panoramafenstern mit Restaurantabschnitt, einigen Sitzecken und einer kleinen Schiffsbar. Hier ist auch (abhängig vom Empfang – mobiles Internet, deswegen beschränkte Datenmenge) WLAN verfügbar. Das Schiff besticht durch das sehr große (18 x 5 M) Sonnendeck mit Sitzgelegenheiten und Aussicht rundum, wo Sie sich entspannen können, oder einen Blick ins Steuerhaus werfen können. In einem separaten Bereich werden die Fahrräder geparkt.

    Schiff Fleur (20 Passagiere/ 10 Kabinen)               Premium

    Die Fleur ging 2002 an den Start. Das geschmackvoll umgebaute Passagierschiff mit schöner Linienführung wurde speziell für die kleinen französischen Kanäle und Schleusen gebaut und fährt seit 2002 durch ganz Frankreich. Reint Dragt ist schon seit vielen Jahren der Besitzer. Diese jahrelange Erfahrung und Verbundenheit spiegeln sich in jeden Detail und garantieren einen gelungenen Urlaub. Die Fleur kann auf ihren Reisen über die französischen Wasserwege bis zu 20 Gäste mitnehmen.
    Die Fleur hat zwei Ebenen, wobei sich auf dem Oberdeck der Salon, eine großzügige Sitzecke, eine gemütliche Bar und das Sonnendeck befinden. Auf dem Sonnendeck kann man  wunderbar eine Tasse Kaffee oder den Aperitif genießen. Im Salon gibt es kostenlosen Zugang zum WIFI. Allerdings kann nicht immer für eine stabile Verbindung garantiert werden, da es sich um ein mobiles Netzwerk handelt. Im Salon gibt es Zentralheizung und Klimaanlage.
    Im Unterdeck verfügt die Fleur über 10 komfortable Kabinen (8qm, separate Betten). Jede Kabine besitzt eine Dusche mit WC und Waschbecken. In den Kabinen gibt es ebenfalls Zentralheizung und Klimaanlage. Hier finden Sie auch einen kleinen Tresor und einen Föhn.

     

     

     

     

     

  • Tag 1 (Sa): Paris – Bougival
    14:00 Uhr Ankunft.
    Sie finden die Fleur inmitten von Paris, in Nähe der Place de la Bastille.
    14:30 Uhr Informationstreffen und Vorstellung der Crew
    15:00 Uhr Schiffsabfahrt. Wir durchfahren das Stadtzentrum und kommen dabei an Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre, dem Museum d’Orsay und dem Eiffelturm vorbei.
    17:00 Uhr Sicherheitshinweise
    18:15 Uhr Begrüßungsgetränk
    18:30 Uhr Abendessen während der Schiffsfahrt nach Bougival

    Tag 2 (So): Paris (Bougival) – Auvers-sur-Oise
    Radtour: ca. 36 km
    8:00 Uhr Frühstück.
    9:00 Uhr Die Radtour beginnt nach dem Frühstück und führt uns nach St. Germain-en-Laye. Von dort spazieren wir hoch zum Palast und genießen vom Palastgarten aus die wunderschöne Aussicht über Paris. Wir passieren Conflans-Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans ein wichtiges Schifffahrtzentrum Nordfrankreichs. Unser Ziel ist Auvers sur Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Lebenstage verbracht hat und wo er und sein Bruder auf dem örtlichen Friedhof begraben sind. Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Malern beliebt.
    18:30 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Abendspaziergang zum Friedhof

    Tag 3 (Mo): Auvers – Creil
    Radtour: ca. 35 / 55 km
    8:00 Uhr Frühstück während der Schiffsfahrt nach Beaumont
    9:00 Uhr Unsere heutige Radtour startet in Beaumont, wobei wir der Oise stromaufwärts folgen. Wir kommen an der Abtei von Royaumont entlang und passieren später Chantilly mit seinem berühmten Schloss. Unser heutiges Ziel heißt Creil, ein Provinzstädtchen, das im 19. Jahrhundert wegen seiner Feinkeramik bekannt wurde.
    18:30 Uhr Abendessen

     Tag 4 (Di): Creil – Compiegne
    Radtour: ca. 35 / 55 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Während des Frühstücks fahren wir nach Pont-St-Maxence. Hier beginnt unsere heutige Radtour. Dieses Städtchen verdankt seinen Namen der schon sehr früh erbauten Brücke über der Oise. Pont-St-Maxence wurde dadurch ein Übernachtungsplatz für Kaufleute und Könige, die auf dem Weg nach Flandern waren. Später kommen wir an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Bevor wir unseren Übernachtungsplatz in Compiegne erreichen, fahren wir mit dem Fahrrad durch den Wald an der südlichen Seite der Stadt. Compiegne  verdankt ihren architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und der waldreichen Umgebung, in denen die französischen Könige so gerne verweilten. Hier sollte man sich nicht einen Besuch der sehr sehenswerten,  bezaubernden Gärten des Château de Compiègne entgehen lassen.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 5 (Mi): Compiegne – Chauny
    Radtour : ca. 38 / 60 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute verlassen wir die Oise und setzen unsere Reise über das Kanalsystem fort, welches Frankreich mit Belgien verbindet. Die Fahrradtour geht erst durch die Wälder von Compiegne nach “Clairière de l’Armistice”, wo französische und deutsche Generäle den Vertrag unterschrieben haben, der das Ende des 1.Weltkriegs besiegelte. Wir  können dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen.
    Später überqueren wir den Fluss Aisne und fahren  mit dem Fahrrad durch den Wald von Ourscamp. Wir treffen in Chauny wieder auf die Fleur.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 6 (Do): Chauny – St. Quentin
    Radtour: ca. 40 / 55 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Die Fleur setzt heute ihre Reise fort über den alten Kanal von St.Quentin. Hier fühlt sich die Fleur zu Hause und bevor sie hier zur ersten Reise antrat, wurden extra die Abmessungen des Schiffes den Schleusen angepasst. Der Kanal strahlt Ruhe aus und erinnert an die reiche Vergangenheit der Schifffahrt. Um die Kohle aus den Minen in den Süden zu bringen, beschloss Napoleon 1801 den Bau dieses Kanals.
    Die Fahrradtour geht über kleine Dörfer durch das ruhige Somme- Tal. Endziel ist St. Quentin, eine Stadt die im 2. Jahrhundert an einer Kreuzung römischer Straßen entstand. Die quirlige Provinzhauptstadt an der Aisne erreichte ihre Bekanntheit als Wallfahrtsort um die Gruft St. Quentins. Die gotische Basilika wurde zwischen 1230 und dem 15. Jahrhundert mit einem einzigartigen doppelten Querschiff gebaut und besitzt Fenster aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Das Rathaus mit seiner prächtigen Fassade im spätgotischen Stil, ist ein Juwel aus dem 16. Jahrhundert.
    18:30 Uhr Abendessen

     Tag 7 (Fr): St. Quentin
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute bleibt die Fleur in St. Quentin. Bei ausreichendem Interesse wird ein Busausflug zum Somme-Tal angeboten, wo im 1. Weltkrieg schwere Kämpfe stattfanden. Sie können aber auch eine Bummel- und Shoppingtour durch St. Quentin unternehmen.
    18:30 Uhr Heute gibt es kein Abendessen  an Bord. Sie können eines der französischen Restaurants von St. Quentin besuchen.

    Tag 8 (Sa): St. Quentin – Riqueval – Honnecourt
    Radtour: ca. 40 / 65 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Der St. Quentin Kanal wurde unter der Regierung Napoleons angelegt. Da es einige große Höhenunterschiede gab, war es notwendig einige Tunnel zu graben. Der längste Tunnel heißt Riqueval und misst 5670 Meter. Heute werden wir mit der Fleur diesen Tunnel passieren. Damals wie heute werden die Schiffe hier noch immer mit einem elektrisch angetriebenen Schleppboot in zwei Stunden durch den Tunnel gezogen. Über dem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen der Escaut (Schelde) und der Somme. Ab hier fahren wir nun auch wieder bergab in Richtung Belgien. Am Tunnel befindet sich ein kleines Museum. Wir übernachten im kleinen Dorf Honnecourt.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 9 (So): Honnecourt – Cambrai – Pont-Malin
    Radtour: ca. 35 / 60 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Die Fleur folgt  weiter ihren Weg über den Kanal St.Quentin. Unsere Fahrradtour  bringt uns erst zu der alten Abtei von Vaucelles, die wir auch besuchen können. Danach besuchen wir Cambrai, eine ehemalige römische Provinzhauptstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort. Erst ab 1677 gehörte Cambrai zu Frankreich. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden. Das alte Stadttor stammt aus dem Jahre 1300. Am Nachmittag verlassen wir den alten Kanal von St.Quentin und  wir folgen dem Großen Kanal “du Grand Gabarit” zur Pont Malin, wo wir die Nacht verbringen.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 10 (Mo): Pont-Malin – Doornik (Tournai)
    Radtour: ca. 45 km
    8:00 Uhr Frühstück
    Ab Pont Malin sind wir zuerst noch einige Stündchen auf dem ‘Canal du Grand Gabarit’ unterwegs, der seit jeher als ein großes Industriegebiet Frankreichs gilt. Alte Minen und Stahlfabriken flankieren den Kanal.
    9:00 Uhr Unsere Fahrradroute folgt heute einen Teil der alten Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Die Fleur passiert in Mortagne die französische und etwas später in Bleharies auch die Belgische Grenze. Wir fahren durch das sogenannte ‘witte land’. Das nette Festungsstädtchen Antoing bildet das Zentrum dieses Gebiets, wo schon seit der Römerzeit Kalkstein gefördert wird. Unser heutiges Ziel ist Doornik (französisch: Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Wir befinden uns hier in der wallonischen Provinz, in der alle Dörfer und Städte sowohl französische wie auch flämische Namen besitzen. Bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Doornik unter französischer Flagge verwaltet. Genau wie in Oudenaarde wurde auch hier nach dem Niedergang der Tuchindustrie die Teppichweberei ein wichtiger Wirtschaftszweig. In verschiedenen Museen der Stadt sind prachtvolle Beispiele anzuschauen. 1940 wurde die ganze Stadtmitte durch einen deutschen Luftangriff  vollkommen zerstört, doch später mit einer schönen und gelungenen Stadtrenovierung wieder aufgebaut. Vor allem die ‘Notre Dame’ Kathedrale (12.und 13. Jahrh.) ist eine Sehenswürdigkeit. Aber auch das Belfort, das rund 1200 erbaut wurde, ist sicher einen Besuch wert.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 11 (Di): Doornik (Tournai) – Oudenaarde
    Radtour: ca. 45 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Wir folgen nun dem Fluss Schelde weiter stromabwärts und erreichen die Sprachgrenze zur flämischen Provinz. Ab hier wird flämisch gesprochen.
    Unser Ziel heißt Oudenaarde. Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reichs und wurde dadurch auch oft Angriffsziel in Kriegen. Weil Oudenaarde öfters in der Schusslinie lag, stand immer jemand auf dem Aussichtsposten. Der bekannteste Wächter steht noch heute auf dem prachtvollen Rathaus: Hanske de Krijger. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und gilt als eines der Schönsten von Flandern. Es ist im Stil der brabantischen Spätgotik aus balagemischen Sandstein erbaut. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Die Wandteppiche sind weltberühmt. Wir können unseren Durst bei einer berühmten belgischen Bierbrauerei, der Brauerei von Liefmans löschen.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 12 (Mi): Oudenaarde – Gent
    Radtour: ca. 35 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Wir folgen der Schelde Richtung Gent, einer lebendigen Universitätsstadt mit reicher Vergangenheit. Bevor wir dort ankommen, können wir eine interessante archäologische Ausgrabung besuchen (von einer alten Abtei) bei Ename, an der östlichen Seite des Flusses Schelde.
    Gent entstand in der Römerzeit, wo die Flüsse Leie und die Schelde zusammentrafen. Die günstige Lage verhalf ihr über viele Jahre hinweg zu Großem Wohlstand, der seinen Höhepunkt Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts fand. Die Tuchindustrie brachte Großen Reichtum. In der Innenstadt sind noch viele schöne Patrizierhäuser erhalten. In der Tuchhalle(1425) trafen sich die Tuchhändler. Die wichtigste Kirche ist hier die St. Baafs Kathedrale, die in verschiedenen Jahrhunderten in verschiedenen Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale hängen einige Meisterwerke der mittelalterlichen Kunst, wovon ‘Die Anbetung des Lamm Gottes’ von Jan van Eyck wohl das Bekannteste ist.
    18:30 Uhr Abendessen          

    Tag 13 (Do): Gent – Brügge
    Radtour:  ca. 20 / 50  km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Unsere Radtour startet außerhalb der Stadt durch die ganz entspannt zu fahrende, flache Landschaft von Westflandern nach Brügge.
    Brügge, das auch das Venedig des Nordens genannt wird, ist vielleicht die Schönste der flämischen Städte. Ihre Altstadt, die aus dem Mittelalter stammt, ist nahezu unberührt geblieben. Brügge war einst eine Weltstadt und auch ein Handels- und Kunstzentrum, was man an noch vielen Merkmalen erkennen kann. Brügge ist aber auch eine quirlige Stadt, in der man gut shoppen und ausgehen kann.
    18.30 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Stadtrundgang                             

    Tag 14 (Fr): Brügge
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute bleibt die Fleur in Brügge.
    18:30 Uhr Abendessen 

    Tag 15 (Sa): Brügge
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Abfahrt

    Programm und Angaben unter Vorbehalt von zwischenzeitlichen Änderungen infolge technischer, meteorologischer und/oder nautischer Gründe.

  • Tag 1 (Sa): Brügge
    14:00 Uhr Ankunft in Brügge. Diese Stadt wird auch das Venedig des Nordens genannt und gilt als eine der schönsten Städte Flanderns.
    Ihre mittelalterliche Innenstadt ist nahezu unberührt geblieben. Brügge war einst eine Weltstadt und auch Handels- und Kunstzentrum, was an noch vielen Merkmalen erkennbar ist.
    14:30 Uhr Willkommen
    18:15 Uhr Begrüßungsgetränk
    18:30 Uhr Dinner
    20:00 Uhr Stadtrundgang

    Tag 2 (So): Brügge – Gent
    Radtour: ca. 25 / 40 km
    8:00 Uhr Während des Frühstücks Abfahrt aus Brügge.
    9:00 Uhr Sicherheitshinweise
    9:00 Uhr Ab Beernem radeln wir quer durch die flache Landschaft Westflanderns nach Gent, wo wir am frühen Mittag ankommen. Gent ist eine lebendige Universitätsstadt, die ebenfalls eine reiche Vergangenheit besitzt. Die Stadt entstand dort, wo in der römischen Zeit die Flüsse Leie und Schelde zusammenflossen. Die günstige Lage brachte über viele Jahre hinweg großen Wohlstand, der Ende des 13. bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Die Tuchindustrie verhalf zu großem Reichtum. In der Innenstadt sind noch viele alte Patrizierhäuser erhalten geblieben. In der “Lakenhal”(1425) trafen sich die Stoffhändler und wickelten ihre Geschäfte ab. Die berühmteste Kirche ist die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten in den jeweils entsprechenden Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale befindet sich eine Anzahl von Meisterwerken mittelalterlicher Gemäldekunst, wovon “Die Anbetung des Lamm Gottes” von Jan van Eyck das wohl Bekannteste ist.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 3 (Mo): Gent – Oudenaarde
    Radtour: ca. 25 / 45 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute Morgen fahren wir von Gent über die Oberschelde nach Oudenaarde. Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reiches und wurde dadurch oft von Kriegen getroffen. Da Oudenaarde damals mitten in der Schusslinie lag, gab es immer Wächter im Wachturm. Der bekannteste Wächter steht auch heute noch oben auf dem prachtvollen Rathaus: Hanske der Krieger. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und ist eins der schönsten in Flandern. Der Stil ist brabantische Spätgotik, das verwendete Material ist Sandstein. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Die Wandteppiche sind in der ganzen Welt bekannt. Bevor wir in Oudenaarde ankommen, besuchen wir eine interessante archäologische Ausgrabung (bei einer alten Abtei) in Ename, an der Ostseite des Flusses Schelde.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 4 (Di): Oudenaarde – Doornik (Tournai)
    Radtour: ca. 35 / 42 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Bevor wir Oudenaarde verlassen, besuchen wir das Rathaus. Danach folgen wir der Schelde flussaufwärts, passieren die Sprachgrenze und erreichen das wallonische Gebiet. Ab hier wird französisch gesprochen und die Dörfer und Städte haben französische Namen.
    Das heutige Ziel ist Doornik (oder auch Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte Doornik zu Frankreich. Auch hier erhielt, genau wie in Oudenaarde, nach dem Verfall der Tuchindustrie die Teppichweberei große Bedeutung. In mehreren Museen der Stadt kann man sich prächtige Beispiele anschauen. 1940 wurde die ganze Innenstadt durch einen deutschen Luftangriff zerstört, aber danach wieder liebevoll aufgebaut; zu den sehenswerten Highlights gehören vor allem die Notre Dame Kathedrale (aus dem 12. und 13. Jahrhundert) und der Belfort-Turm, der um 1200 erbaut wurde.
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 5 (Mi): Doornik (Tournai) – Pont Malin (Bouchain)
    Radtour: ca. 50 km
    8:00 Uhr Während des Frühstücks fährt das Schiff in Richtung der französischen – belgischen Grenze durch das sogenannte “weiße Land”. Das nette Festungsstädtchen Antoing bildet das Zentrum des “weißen Landes”, wo schon seit römischen Zeiten Kalkstein gefördert wird.
    9:00 Uhr In Antoing beginnt unsere Fahrradtour, die teilweise der Pilgerroute nach Santiago de Compostela folgt.
    Wir passieren die Grenzdörfer Bleharies und Mortagne und befahren in Frankreich nicht länger die Schelde, sondern einen großen Kanal, der uns schließlich nach Duinkerken führt. Diese Region ist für seine Metallindustrie bekannt.
    Wir übernachten bei der großen Schleuse von Pont Malin.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 6 (Do): Pont-Malin – Cambrai – Honnecourt
    Radtour: ca. 28/60 km
    8:00 Uhr Während des Frühstücks verlassen wir den großen Kanal und biegen links in den Kanal von St. Quentin ein. Hier fühlt sich die Fleur zu Hause und bevor sie hier zur ersten Reise antrat, wurden die Abmessungen ihres Schiffsrumpfes an die der Schleusen angepasst.
    Der ruhige Kanal erinnert an die reiche Vergangenheit der Schifffahrt. Um die Kohlen aus den Minen in den Süden zu bringen, beschloss Napoleon 1801 den Bau dieses Kanals.
    9:30 Uhr Ab Thun l’Eveque fahren wir mit dem Fahrrad Richtung Cambrai, eine ehemalige römische Provinzhauptstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort. Erst ab 1677 gehörte Cambrai zu Frankreich. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden. Das alte Stadttor stammt aus dem Jahre 1300. Ab Cambrai fahren wir mit dem Fahrrad nach Marcoing und von dort weiter durchs Scheldetal. Wir kommen an der alten Abtei von Vaucelles vorbei und erreichen unser heutiges Endziel Honnecourt.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 7 (Fr): Honnecourt – Tunnel Riqueval – St. Quentin
    Radtour: ca. 26/65 km
    8:00 Uhr Während des Frühstücks fährt das Schiff zum Tunneleingang von Riqueval.
    Der St. Quentin Kanal wurde unter der Regierung Napoleons angelegt. Da es einige große Höhenunterschiede gab, war es notwendig einige Tunnel zu graben. Der längste Tunnel heißt Riqueval und ist 5670 Meter lang. Heute werden wir mit der Fleur diesen Tunnel passieren.
    Damals wie heute werden die Schiffe hier noch immer mit einem elektrisch angetriebenen Schleppboot in zwei Stunden durch den Tunnel gezogen.
    Über dem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen der Escaut (Schelde) und der Somme. Ab hier fahren wir nun auch wieder bergab in Richtung St. Quentin.
    9:00 Uhr Entweder kurz vor oder kurz nach dem Tunnel beginnt die heutige Fahrradtour. Endziel ist St. Quentin, eine Stadt, die im 2. Jahrhundert an einer Kreuzung römischer Straßen entstand. Die quirlige Provinzhauptstadt an der Aisne erreichte ihre Bekanntheit als Wallfahrtsort um die Gruft St. Quentins. Die gotische Basilika wurde zwischen 1230 und dem 15. Jahrhundert mit einem einzigartigen doppelten Querschiff gebaut. Das Rathaus ist ein Juwel aus dem 16. Jahrhundert, mit einer prächtigen Fassade im spätgotischen Stil.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 8 (Sa): St. Quentin
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute bleibt die Fleur in St. Quentin. Bei ausreichendem Interesse wird ein Busausflug zum Sommetal angeboten, wo im 1. Weltkrieg schwere Kämpfe stattfanden. Sie können aber auch eine Bummel- und Shoppingtour durch St. Quentin unternehmen.
    18:30 Uhr Heute gibt es kein Abendessen an Bord. Sie können eines der französischen Restaurants von St. Quentin besuchen.

    Tag 9 (So): St. Quentin – Chauny
    Radtour: ca 32 / 48 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute fahren wir mit dem Fahrrad durch die ruhige Somme-Region nach Ham. Die Fleur setzt heute ihre Reise über den alten Kanal St. Quentins nach Chauny fort. Radfahrer und Schiff treffen sich wieder in Chauny.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 10 (Mo): Chauny – Compiègne
    Radtour: ca. 35 / 50 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute verlassen wir den alten Kanal von St. Quentin und nehmen Kurs über den modernen Canal du Nord in Richtung Compiègne. Diese Stadt liegt an der Oise. Compiègne verdankt seinen architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und den ausgedehnten Wäldern, in denen die französischen Könige gerne verweilten. Sehenswert ist das Château de Compiègne mit seinen herrlichen Gärten.
    Die Fahrradtour führt durch den Wald von Ourscamp und kreuzt den Fluss Aisne nach “Clairière de l’Armistice, einem Ort, wo die französischen und deutschen Generäle den Vertrag unterschrieben, der das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte. Wir können dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen. Ab hier fahren wir mit dem Fahrrad zurück zum Schiff in Compiègne
    18.30 Uhr Abendessen

    Tag 11 (Di): Compiègne – Creil
    Radtour: ca. 45 / 60 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Heute folgen wir der Oise weiter flussabwärts in Richtung Creil.
    Kurz vor Pont St. Maxence kommen wir an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Pont St. Maxence verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es hier schon sehr früh eine Brücke über der Oise gab und ein Übernachtungsort für Kaufmannsleute und Könige wurde, die auf dem Weg nach Flandern waren. Creil selbst ist im 19. Jahrhundert durch seine feine Keramik bekannt geworden.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 12 (Mi): Creil – Auvers sur Oise
    Radtour : ca. 33 / 54 km
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr In der Nähe von Creil passieren wir zunächst Chantilly mit seinem berühmten Schloss und etwas weiter die Abtei von Royaumont. Danach überqueren wir den Fluss Oise in Richtung Auvers-sur Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Tage verbrachte. Hier befindet sich auch sein Grab. Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Künstlern sehr beliebt.
    18:30 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Abendspaziergang zum Friedhof

    Tag 13 (Do): Auvers – Conflans – Reuil-sur-Seine
    Radtour: ca. 36 / 48 km
    8:00 Uhr Während des Frühstücks fahren wir nach Conflans-Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans ein wichtiges Schifffahrtzentrum Nordfrankreichs.
    9:00 Uhr Die Radtour beginnt heute in Conflans und führt uns nach St.Germain-en-Laye. Von dort geht es weiter zu Fuß zum Palast, wo wir eine schöne Aussicht über Paris haben. Wir fahren mit dem Fahrrad weiter durch die Vorstadtviertel von Paris nach Reuil-sur-Seine, wo wir übernachten.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 14 (Fr): Paris
    7:00 Uhr Heute fahren wir schließlich die Seine stromaufwärts nach Paris. Jetzt dauert es nicht mehr lange, aber es gibt noch einige große Schleifen in der Seine. Wir kommen am Eiffelturm, am Louvre, am Museum d’Orsay, an der Insel de la Cité und an der Notre Dame vorbei. Der Liegeplatz der Fleur befindet sich im Port d’Arsenal, in der Nähe vom Place de la Bastille.
    8:00 Uhr Frühstück während der Fahrt
    11:00 Uhr Sie können der Rest des Tages nach eigenen Wünschen gestalten. Entdecken Sie die Stadt mit der Metro oder mit dem Bus, der Sie zu allen Sehenswürdigkeiten führt.
    18:30 Uhr Abendessen

    Tag 15 (Sa): Paris
    8:00 Uhr Frühstück
    9:00 Uhr Abfahrt

    Programm und Angaben unter Vorbehalt von zwischenzeitlichen Änderungen infolge technischer, meteorologischer und/oder nautischer Gründe.

  • Tag 1 (Sa): Paris: Einschiffung
    Die Einschiffung erfolgt ab 16:00 Uhr auf dem Schiff Zwaantje in Paris im Port d’Austerlitz, nahe des gleichnamigen Bahnhofs. Am Abend unternehmen wir einen ca. 3 Km langen Spaziergang zur Ïle Saint Louis.

    Tag 2 (So): Paris: Ganztagesausflug
    Während des Frühstücks macht das Schiff eine kleine Fahrt über die Seine durch das Pariser Stadtzentrum. Gegen 10:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit von Bord zu gehen, um die Stadt zu besuchen. Sie können aber auch an einem ca. 5 km langen Stadtrundgang durch die schönen Grünanlagen von Parc de la Vilette, Buttes Chaumont en Belleville teilnehmen. Das Schiff fährt weiter und legt im Außenbezirk von Paris an. Mit dem öffentlichen Transport (Tageskarte nicht inklusive, circa €3,-) erreichen Sie den Liegeplatz, gegen 17.30 Uhr können Sie an Bord kommen. Anschließend Dinner.

    Tag 3 (Mo): Saint Germain en Laye, Conflens en Auvers sur Oise (ca. 40 km)
    Nach dem Frühstück radeln Sie über ruhige Landstraßen entlang der Seine zum höher gelegenen St. Germain, wo Sie von den Gärten von Le Nôtre einen herrlichen Ausblick haben. Danach durch Waldgebiet nach Conflans mit Picknick an schöner Stelle. Weiter geht es nach einem kurzen Stop bei der Brücke von Pontoise, über die malerische Chemin des Monts zu der kleinen Kirche von Auvers, das durch Van Goghs Gemälden bekannt ist. Während eines Abendspaziergangs besuchen wir sein Grab.

    Tag 4 (Di): Beaumont sur Oise, Royaumont, Chantilly, Creil (ca. 50 km)
    Nach einem kurzen Stopp in Beaumont können wir zu einem Picknick bei der Abtei von Royaumont anhalten, die als eine der best erhaltene aus dem 13. Jahrhundert gilt. Mittags erreichen wir das zauberhafte Chantilly, ein prächtiges Schloss mit beeindruckender Kunstsammlung und mit großem Namen in der Pferdedressurwelt. Nach dem Dinner Stadtrundgang durch das lebendige Provinzstädtchen Creil.

    Tag 5 (Mi): Pont St.Maxence, Pierrefonds, Compiegne (ca. 55 km)
    Während des Frühstücks bringt uns die Zwaantje nach Pont Saint Maxence. Von dort aus radeln Sie durch kleine Städtchen mit einem kurzen Stopp in Verberie. Danach durch Wälder zum Kastell Pierrefonds, dem führenden Restaurationsprojekt von Viollet le Duc. Abends besichtigen wir die historische Stadtmitte mit dem mittelalterlichen Marktplatz und den vielen kleinen Gassen.

    Tag 6 (Do): La Clairière, Tracy, Ourschamps of Blérancourt, Noyon (ca. 40 – 55 km)
    Zunächst geht es nach l’Armistice de la Clairière, einer wichtigen Stadt im ersten Weltkrieg. Danach weiter über Tracy und der Abtei von Our-champs mit malerischer Ruine durch hügelreiches Waldgebiet nach Noyon mit seiner imposanten Kathedrale. Für eine längere Radtour können Sie nach Blérancourt fahren, wo ein charmantes Rathaus aus dem 17. Jahrhundert steht und ein kleiner Palast mit Blumengarten zu besichtigen ist.

    Tag 7 (Fr): via Ham naar Péronne (ca. 65 km)
    Heute gibt es eine lange Radtour. Um 8:30 Uhr starten wir dir Tour durch ein sanft geschwungenes offenes Gelände über das Art-Déco Städtchen Ham und weiter entlang der Somme mit seinen malerischen Dörfern.

    Tag 8 (Sa): Ruhetag in Péronne
    Die Zwaantje liegt außerhalb dieses stimmungsvollen Städtchens mit seinem lauschigen Marktplatz, der Kirche, einem Kastell und dem fesselnden Musée de Grande Guerre. Abendessen in einem Restaurant ihrer Wahl (nicht inkl.; Restaurant-Empfehlungen an Bord verfügbar).

    Tag 9 (So): Bapaume, Ruyaulcourt (ca. 45 km)
    Wir radeln weiter an der Somme entlang, um dann durch eine dünnbesiedelte, offene Hügellandschaft nach Bapaume zu gelangen, das nach dem 1. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Weiter geht es zum Canal du Nord bei Ruyaulcourt. Dort hat die Zwaantje über einen Tunnel die Wasserscheide zwischen Somme und Schelde passiert; das ursprüngliche Grenzland zwischen Flandern und Frankreich. Liegeplatz im Außenbezirk.

    Tag 10 (Mo): Cambrai en Arleux (ca. 45 km)
    Heute besuchen wir Cambrai, eine quirlige Provinzstadt mit denkmalgeschützten Gebäuden und einem schönen Park für das Picknick. Danach entlang des Moorgebietes von Chantraine zum ländlichen Arleux.

    Tag 11 (Di): Lewarde, Montigny, Marchiennes, Saint Amand les Eaux, Tournai (ca. 65 km)
    Eine lange Radtour durch Städtchen, deren Bergbaugeschichte noch an vielen Stellen gut erkennbar ist und weiter entlang der Scarpe durch Marchiennes und St.Amand mit denkmalgeschützten Resten barocker Abteien. Direkt über der Grenze liegt Tournai, wo wir einen abendlichen Stadtrundgang durch den historischen Stadtkern unternehmen.

    Tag 12 (Mi): Kluisbergen, Ronse, Oudenaarde (ca. 50 km)
    Nördlich von Tournai radeln wir durch flaches Ackerland mit ein paar kleinen Steigungen zum bewaldeten Kluisberg, der vielen vom Radrennsport bekannt ist. Die Kirche von Ronse besitzt eine schöne Krypta aus dem 13. Jahrhundert, die Stadt hat einige hübsche Art-Déco Villen. In Oudenaarde besitzt das hübsche Rathaus eine wundervolle Sammlung aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Nach dem Dinner können Sie auf dem gemütlichen Marktplatz ein belgisches Bierchen trinken.

    Tag 13 (Do): über Nazareth, Ooidonk, Sint-Martens-Lathem, Afsnee (ca. 50 km) oder direkt nach Gent (ca. 35 km)
    Zunächst radeln wir an der Schelde entlang; dann durch den idyllischen Landsitz von Ooidonk, dem Künstlerdorf St.Martens-Lathem, die kleine Fähre beim Afsnee und zum lebendigen Gent-Süd. Es gibt die Möglichkeit, um direkt entlang der Schelde nach Gent zu radeln, um den Tag in dieser quirligen Universitätsstadt zu verbringen. Ursprünglich römisch, und am Zusammenfluss von Schelde und Leie gelegen, war Gent zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert eine reiche Handel- und Textilstadt; wo noch die Lakenhal, Kathedrale und Rathaus davon zeugen. Abends herrscht im Stadtzentrum eine besonders schöne Atmosphäre. Möglichkeit, um an einer Rundfahrt zur Stadtmitte teilzunehmen, mit Taxi wieder zurück zum Schiff (exklusive).

    Tag 14 (Fr): Bellem, Hertsberge, Moerbrugge, Brügge (ca. 50 km)
    Während des Frühstücks bringt uns die Zwaantje nach Aalter. Dort steigen wir auf’s Rad, um an Bäumen und Feldern und an kleinen Dörfern und Schlösschen entlang, zum Landsitz von Hertsberge zu fahren, wo man ein interessantes Landwirtschaftsmuseum besuchen kann. Frühzeitige Ankunft in Brügge, die wohl malerischste Stadt Flanderns, die vom 14. bis zum 16. Jahrhundert als eines der wichtigsten europäischen Banken- und Kunstzentrum galt.

    Tag 15 (Sa): Ausschiffung
    Nach dem Frühstück: Ende der Reise und Ausschiffung in Brügge.

    Programm und Angaben unter Vorbehalt von zwischenzeitlichen Änderungen infolge technischer, meteorologischer und/oder nautischer Gründe.

  • Tag 1 (Sa): Brügge
    Einschiffung ab 16:00 Uhr in Brügge auf der MS Zwaantje. Diese Stadt wird auch das Venedig des Nordens genannt  und gilt als eine der schönsten Städte Flanderns. Ihre mittelalterliche Innenstadt ist nahezu unberührt geblieben. Brügge war einst eine Weltstadt und auch Handels- und Kunstzentrum, was an noch vielen Merkmalen erkennbar ist.

    Tag 2 (So): Brügge – Gent
    Radtour: ca. 40 km
    Während des Frühstücks bringt uns die MS Zwaantje nach Beernem. Von hier aus radeln  wir quer durch die flache Landschaft Westflanderns nach Gent, wo wir am frühen Mittag ankommen. Gent ist eine lebendige Universitätsstadt, die ebenfalls eine reiche Vergangenheit besitzt. Die Stadt entstand dort, wo in der römischen Zeit die Flüsse Leie und Schelde zusammenflossen. Die günstige Lage brachte über viele Jahre hinweg großen Wohlstand, der Ende des 13. bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Die Tuchindustrie verhalf zu großem Reichtum. In der Innenstadt sind noch viele alte Patrizierhäuser erhalten geblieben. In der “Lakenhal”(1425) trafen sich die Stoffhändler und wickelten ihre Geschäfte ab. Die berühmteste Kirche ist die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten in den jeweils entsprechenden Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale befindet sich eine Anzahl von Meisterwerken mittelalterlicher Gemäldekunst, wovon “Die Anbetung des Lamm Gottes” von Jan van Eyck das wohl Bekannteste ist.

    Tag 3 (Mo): Gent – Oudenaarde
    Radtour: ca. 25 / 45 km
    Heute Morgen radeln wir von Gent entlang die Oberschelde nach Oudenaarde. Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reiches und wurde dadurch oft von Kriegen getroffen. Da Oudenaarde damals mitten in der Schusslinie lag, gab es immer Wächter im Wachturm. Der bekannteste Wächter steht auch heute noch oben auf dem prachtvollen Rathaus: Hanske der Krieger. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und ist eins der schönsten in Flandern. Der Stil ist brabantische Spätgotik, das verwendete Material ist Sandstein. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Die Wandteppiche sind in der ganzen Welt bekannt.

    Tag 4 (Di): Oudenaarde – Doornik (Tournai)
    Radtour: ca. 35 / 42 km
    Bevor wir Oudenaarde verlassen, besuchen wir das Rathaus. Danach folgen wir der Schelde flussaufwärts, passieren die Sprachgrenze und erreichen das wallonische Gebiet. Ab hier wird französisch gesprochen und die Dörfer und Städte haben französische Namen.
    Das heutige Ziel ist Doornik (oder auch Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte Doornik zu Frankreich. Auch hier erhielt, genau wie in Oudenaarde, nach dem Verfall der Tuchindustrie die Teppichweberei große Bedeutung. In mehreren Museen der Stadt kann man sich prächtige Beispiele  anschauen. 1940 wurde die ganze Innenstadt durch einen deutschen Luftangriff zerstört, aber danach wieder liebevoll aufgebaut;  zu den sehenswerten Highlights gehören vor allem die Notre Dame Kathedrale (aus dem 12. und 13. Jahrhundert) und der Belfort-Turm, der um 1200 erbaut wurde.

    Tag 5 (Mi): Doornik (Tournai) – Arleux
    Radtour: ca. 45 / 60 km
    Während des Frühstücks fährt das Schiff in Richtung der französischen – belgischen Grenze durch das sogenannte “weiße Land”. Das nette Festungsstädtchen Antoing bildet das Zentrum des “weißen Landes”, wo schon seit römischen Zeiten Kalkstein gefördert wird. In Antoing beginnt unsere Fahrradtour, die teilweise der Pilgerroute nach Santiago de Compostela folgt. Wir passieren die Grenzdörfer Bleharies und Mortagne und befahren in Frankreich nicht länger die Schelde, sondern einen großen Kanal, der uns schließlich nach Duinkerken führt. Diese Region ist für seine Metallindustrie und seine ehemaligen Bergbaustädte mit gut erhaltenem Kulturerbe von um 1900  bekannt.

    Tag 6 ( Do): Arleux – Ruyaulcourt
    Radtour: ca. 50 km
    Heute besuchen wir Cambrai, eine ehemalige römische Provinzhauptstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort. Erst ab 1677 gehörte Cambrai zu Frankreich. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden. Das alte Stadttor stammt aus dem Jahre 1300. Später fahren wir mit dem Rad durch das Marschland von Chantraine zum ländlichen Ruyaulcourt.

    Day 7 (Fri): Ruyalcourt – Peronne
    Radtour: ca. 45 km
    MIt dem Fahrrad setzen wir unsere Tour durch das Sommetal fort und fahren durch die spärlich besiedelte, weitläufige und hügelige Landschaft nach Bapaume, das nach dem 1. Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Danach geht es weiter nach Peronne. Die Straße zwischen Bapaume und Péronne war Ende des ersten Weltkriegs die Front der Schlacht im Somme Gebiet.

    Day 8 (Sat): Peronne
    Heute bleibt das Schiff in Péronne liegen.
    Die Zwaantje liegt nur etwas außerhalb dieses charmanten Städtchens mit seinem zauberhaften Marktplatz, der Kirche, der Schlossruine und dem faszinierenden Grand Guerre Museum. Heute gibt es kein Abendessen an Bord. Sie können in der Stadt in einem der vielen Restaurants essen gehen (nicht inklusive, Restaurantempfehlungen an Bord erhältlich).

    Day 9 (Sun): Peronne – Noyon
    Radtour: ca. 50 km
    Heute steigen wir schon frühzeitig auf’s Rad, um zu einer langen Strecke durch die leicht hügelige, weitläufige Landschaft zur Art Deco Stadt Ham und entlang der Somme und malerischen Dörfern aufzubrechen.
    Das heutige Endziel ist Noyon mit seiner imposanten Kathedrale.

    Day 10 (Mo): Noyon – Compiègne
    Radtour: ca. 40 / 60 km
    Von Noyon aus geht es weiter nach Compiègne.  Diese Stadt liegt an der Oise.  Compiègne verdankt seinen architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und den ausgedehnten Wäldern, in denen die französischen Könige gerne verweilten. Sehenswert ist das Château de Compiègne mit seinen herrlichen Gärten.
    Die Fahrradtour führt durch den Wald von Ourscamp und kreuzt den Fluss Aisne nach “Clairière de l’Armistice, einem Ort, wo die französischen und deutschen Generäle den Vertrag unterschrieben, der das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte. Wir können dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen. Von hier aus können Sie nach Compiègne fahren oder eine Extrarunde zum Schloss Pierrefonds einlegen.

    Tag 11 (Di): Compiègne – Creil
    Radtour: ca. 45 / 60 km
    Heute folgen wir der Oise weiter flussabwärts in Richtung Creil.
    Kurz vor Pont St. Maxence kommen wir an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Pont St. Maxence verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es hier schon sehr früh eine Brücke über der Oise gab und ein Übernachtungsort für Kaufmannsleute und Könige wurde, die auf dem Weg nach Flandern waren. Creil selbst ist im 19. Jahrhundert durch seine feine Keramik bekannt geworden.

    Tag 12 (Mi):  Creil – Auvers sur Oise
    Radtour : ca. 33 / 54 km
    In der Nähe von Creil passieren wir zunächst Chantilly mit seinem berühmten Schloss und etwas weiter die Abtei von Royaumont. Danach überqueren wir den Fluss Oise in Richtung Auvers-sur Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Tage verbrachte. Hier befindet sich auch sein Grab.  Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Künstlern sehr beliebt.
    Am Abend werden wir den van Gogh Friedhof besuchen.

    Tag 13 (Do):  Auvers – Conflans – Bougival
    Radtour: ca. 36 / 48 km
    Während des Frühstücks fahren wir nach Conflans-Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans ein wichtiges Schifffahrtzentrum Nordfrankreichs.
    Die Radtour beginnt heute in Conflans und führt uns nach St.Germain-en-Laye. Von dort geht es weiter zu Fuß zum Palast, wo wir eine schöne Aussicht über Paris haben. Wir fahren mit dem Fahrrad weiter durch die Vorstadtviertel von Paris nach Bougival wo wir übernachten.

    Tag 14 (Fr): Bougival – Paris
    Heute fahren wir schließlich die Seine stromaufwärts nach Paris. Jetzt dauert es nicht mehr lange, aber es gibt noch einige große Schleifen in der Seine. Der Liegeplatz der Zwaantje befindet sich in der Mitte der Stadt.
    Sie können der Rest des Tages nach eigenen Wünschen gestalten. Entdecken Sie die Stadt mit der Metro oder mit dem Bus, der Sie zu allen Sehenswürdigkeiten führt.

    Tag 15 (Sa): Paris
    Nach dem Frühstück: Ende der Reise und Ausschiffung

    Programm und Angaben unter Vorbehalt von zwischenzeitlichen Änderungen infolge technischer, meteorologischer und/oder nautischer Gründe.

  • In der Reisesumme enthalten
    – 15 Tage / 14 Nächte
    – 14 x Frühstück
    – 13 x Abendessen an Bord
    – Lunchpakete für Unterwegs
    – Kaffee und Tee an Bord
    – Reisebegleitung (2018: ab 18 Personen 2 Reiseführer)
    – Benutzung von Bettwäsche und Handtücher
    – Tägliche Kabinenreinigung
    – Kabinen mit Klimaanlage
    – Begrüßungsgetränk
    – Eintritt Clairière de l’Armistice (2018)
    – Eintritt Chateau Chantilly (2018)
    – Eintritt Rathaus Oudenaarde (2018)
    – Streckenbeschreibungen und Karte für Radtouren (1 x pro Kabine)

    Nicht enthalten
    – Reservierungskosten € 15
    – Fahrradmiete (inkl. Radtasche, Helm und Wasserflasche)  € 160
    – Transfers vom / bis zum Schiffsanleger in Paris und Brügge;
    – Parkgebühren
    – Kosten öffentlicher Nahverkehr Paris (Zwaantje)
    – Persönliche Versicherungen
    – Trinkgelder
    – Getränke und Kosten unterwegs (soweit nicht bei inklusive angegeben)

    Auf Anfrage
    – Miete von E-bike
    – Spezielle Diätwünsche

  • Schwierigkeitsgrad
    Die Reise wird als Level 2 bewertet: Entspannt. Ruhiges und relaxtes Radfahren. Entfernungen mit über 50 Kilometer pro Tag. Ca. 5 stündige Radtouren. Kurze Anstiege mit bis zu 100 Höhenmetern. Gute physische Kondition ist wichtig.Abfahrtsort Brügge oder Paris.
    N.B.: Wir bieten Ihnen diese Reise in 2018 ab 18 Gästen mit zwei Reiseleitern an. Sie haben dabei täglich die Möglichkeit, an einer kürzeren oder an einer längeren Radtour teilzunehmen. 

    Fahrradmiete
    Zwaantje: 21 Gänge Hybrid Rad € 80 pro Woche (Radtasche, Wasserflasche, Helmbenutzung inklusive)
    Fleur: 11 Gänge Hybrid Rad € 80 pro Woche (Radtasche, Wasserflasche, Helmbenutzung inklusive)
    Miete von E-bike : € 165 pro Woche (nur auf vorheriger Anfrage, begrenzte Anzahl verfügbar, rechtzeitige Buchung dringend empfohlen)

    Diese Reise beginnt in Brügge oder Paris.
    Die Anlegestelle in Brügge befindet sich am Busparkplatz in der Nähe der Buiten Katelijnevest, nicht weit vom Bahnhof entfernt.
    In Paris liegt das Schiff in Port d’Arsenal nicht weit von Place de la Bastille oder am Quai de Bercy, je nach Reisetermin.
    Sie werden um ca. 14.00 Uhr auf der Fleur an Bord erwartet oder um ca. 16.00 Uhr auf Zwaantje.
    Der Fleur fährt Samstag Nachmittag shon los. Zwaantje wird Paris erst Sonntag Morgen verlassen.
    In Brügge fahren beide Schiffe am Sonntag Morgen.
    Sollten Sie später ankommen, dann informieren Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail.

    KONTAKT:
    Tel Fleur: +31 (0) 622738010 / +31 (0) 631783857
    Tel Office: +31 (0) 299313071
    e-mail: info@eurosailtravel.com

    Liegeplatz Brügge

     

    Liegeplats Paris